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InfektionsKompass
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Dossier 01 · Grundlagen

Antibiotikaresistenz

Warum manche Bakterien auf Antibiotika nicht mehr ansprechen und was das für die Behandlung bedeutet.

Redaktioneller Entwurf · fachliche Prüfung ausstehend

Dreidimensionale Darstellung von Krankheitserregern

Was bedeutet Resistenz?

Ein Bakterium gilt als resistent, wenn ein Antibiotikum es in der üblichen Dosierung nicht mehr wirksam hemmt. Die Eigenschaft liegt beim Erreger. Der Mensch selbst wird nicht resistent.

Resistenzen entstehen auf natürlichem Weg, weil Bakterien sich schnell vermehren und Erbinformation untereinander austauschen. Jeder Einsatz von Antibiotika begünstigt die Erreger, die bereits widerstandsfähig sind.

Wie wird eine Resistenz festgestellt?

Im Labor wird der Erreger aus einer Probe angezüchtet, etwa aus einem Abstrich, Urin oder Blut. Ein Antibiogramm zeigt dann, gegen welche Wirkstoffe er empfindlich ist und gegen welche nicht.

Dieses Dokument ist für jede weitere Behandlung wertvoll. Bewahren Sie Kopien Ihrer Antibiogramme auf und nehmen Sie sie zu Arztterminen mit.

Was heißt das für Betroffene?

Eine resistente Infektion ist in vielen Fällen weiterhin behandelbar. Die Auswahl der Wirkstoffe ist kleiner, die Behandlung oft länger und aufwendiger. Häufig lohnt sich die Einbindung von Infektiologinnen und Infektiologen oder spezialisierten Zentren.

Für Ihr Arztgespräch

Fragen, die Sie stellen können

  1. 01Wurde bei mir ein Erreger bestimmt, und liegt ein Antibiogramm vor?
  2. 02Gegen welche Wirkstoffe ist der Erreger noch empfindlich?
  3. 03Ist eine infektiologische Mitbeurteilung sinnvoll?
Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung. Bei Notfallzeichen wie hohem Fieber mit Verwirrtheit oder Atemnot rufen Sie 112.

Quellen

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