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InfektionsKompass
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Dossier 04 · Krankheitsbild

Chronische und infizierte Wunden

Wenn Wunden über Wochen nicht heilen: Biofilm, Diagnostik und der Weg zu spezialisierten Wundzentren.

Redaktioneller Entwurf · fachliche Prüfung ausstehend

Weiße Molekülstrukturen vor grauem Hintergrund

Wann gilt eine Wunde als chronisch?

Von einer chronischen Wunde spricht man meist, wenn sie nach etwa acht Wochen nicht abgeheilt ist. Häufige Ursachen sind Durchblutungsstörungen, Diabetes oder anhaltender Druck.

Die Rolle von Biofilm

Bakterien können auf Wunden einen schützenden Schleimfilm bilden, den Biofilm. Darin sind sie für Antibiotika und das Immunsystem schwer erreichbar. Das erklärt, warum manche Wundinfektionen immer wiederkehren.

Eine gründliche Wundreinigung durch Fachpersonal ist deshalb oft genauso wichtig wie die Wahl des Antibiotikums.

Spezialisierte Versorgung

Wundzentren und Wundambulanzen verbinden Gefäßmedizin, Diabetologie, Chirurgie und Infektiologie. Eine Überweisung kann sinnvoll sein, wenn die Heilung über längere Zeit stockt.

Für Ihr Arztgespräch

Fragen, die Sie stellen können

  1. 01Wurde die Ursache der Heilungsstörung untersucht, etwa die Durchblutung?
  2. 02Wurde ein Wundabstrich oder eine Gewebeprobe genommen?
  3. 03Gibt es ein Wundzentrum in meiner Nähe?
Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung. Bei Notfallzeichen wie hohem Fieber mit Verwirrtheit oder Atemnot rufen Sie 112.

Quellen

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