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InfektionsKompass
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Dossier 07 · Krankheitsbild

Infektionen an Gelenkprothesen

Wenn sich ein künstliches Knie oder eine Hüfte entzündet. Warum diese Infektionen besonders hartnäckig sind und wer sie behandelt.

Redaktioneller Entwurf · fachliche Prüfung ausstehend

Pflegekraft schiebt ein Bett durch einen hellen Klinikflur

Früh oder spät

Eine Infektion kann in den ersten Wochen nach der Operation auftreten oder erst Monate und Jahre später. Späte Infektionen entstehen manchmal über die Blutbahn, etwa ausgehend von einer Infektion an anderer Stelle im Körper.

Typische Zeichen sind neue oder zunehmende Schmerzen, Schwellung, Überwärmung, Rötung oder eine Wunde, die nicht abheilt. Manchmal sind die Beschwerden auch unauffällig, und das Gelenk lockert sich langsam.

Warum Biofilm eine Rolle spielt

Bakterien können auf der Oberfläche der Prothese einen Biofilm bilden. Dort sind sie für Antibiotika schwer erreichbar. Deshalb reicht eine Antibiotikatherapie allein häufig nicht aus, und eine Operation wird Teil der Behandlung.

Spezialisierte Versorgung

Für die Diagnose wird häufig Gelenkflüssigkeit oder Gewebe untersucht. Die Behandlung planen Orthopädie, Infektiologie und Mikrobiologie im besten Fall gemeinsam. Zertifizierte Endoprothetikzentren haben Erfahrung mit diesen Verläufen.

Für Ihr Arztgespräch

Fragen, die Sie stellen können

  1. 01Wurde Gelenkflüssigkeit oder Gewebe mikrobiologisch untersucht?
  2. 02Ist eine Infektiologin oder ein Infektiologe in die Planung eingebunden?
  3. 03Welche operativen Möglichkeiten werden in meinem Fall erwogen?
Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung. Bei Notfallzeichen wie hohem Fieber mit Verwirrtheit oder Atemnot rufen Sie 112.

Quellen

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